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Poly-Sel GmbH & Co. KG


Stadtlohn

Selim und Ufuk Yakin

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Transparente Prallschutzwand

Beim Umgang mit Holzbearbeitungsmaschinen kommt es immer wieder zu Unfällen. Eine typische Gefährdung bei Kreissägemaschinen geht von zurückschleudernden oder wegfliegenden Werkstücken aus. Im Risikobereich hinter der Kreissäge ist mit Rückschlägen von Werkstücken und Abfällen zu rechnen. Diese Teile werden von Sägeblattzähnen erfasst und auf eine Geschwindigkeit von bis zu 200 km/h beschleunigt.

Wenn diese Teile auf Personen treffen, entstehen schwere Verletzungen. Deswegen müssen Personen, die die Maschine bedienen, den Risikobereich meiden. Auch ist es offensichtlich, dass Mitarbeiter an benachbarten Arbeitsplätzen oder auf nahegelegenen Verkehrswegen besonders gefährdet sind. Um dieser Gefährdung entgegenzuwirken, bietet es sich an, Prallschutzwände im Risikobereich einzusetzen. Solche Prallschutzwände sind üblicherweise aus Holz oder Spanplatten gefertigt.

Die Poly-Sel GmbH hat bei ihrer neuen Prallschutzwand auf Plexiglas gesetzt. Die Wand befindet sich in einem Stahlrahmen, der verfahrbar ist und somit den örtlichen Gegebenheiten entsprechend aufgestellt werden kann.

Die hier vorgestellte Prallschutzwand aus durchsichtigem Kunststoffmaterial bietet zuverlässigen Schutz gegen wegfliegende Teile an Holzbearbeitungsmaschinen. Anders als bei sonst üblichen Materialien wird weder die Sicht des Maschinenbedieners noch die Sicht der Mitarbeiter an benachbarten Arbeitsplätzen eingeschränkt. Auch lässt diese Wand einen positiven Effekt auf die Lichtverhältnisse im jeweiligen Arbeitsbereich erwarten. Dies beeinflusst die Akzeptanz dieser Schutzvorrichtung positiv.

2017



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